Soy Luna – Story Kapitel 34

Automatisch schloss ich meine Augen. Ich wollte diesen Anblick nicht in meinen Kopf hinein lassen, sondern einfach löschen. Doch ich konnte meinen Blick nicht abwenden. Alle möglichen Gedanken und Fragen huschten in meinem Inneren hin und her. Meine Finger, die sich um die dreckigen Teller klammerten, verkrampften sich und mein ganzer Körper fing an zu zittern.

Um ehrlich zu sein musste sowas eigentlich passieren. Ich meine, alles lief gut, zu gut. Aber sie und ihn so zu sehen, so vertraut, das alles ging nicht in mein Gehirn herein. Immer wieder blinzelte ich, um das Bild, das sich mir bot, zu verändern. Doch ich konnte nichts verändern, rein gar nichts.

Die Realität tut meistens weh, wenn man bemerkt, dass nichts so läuft, wie es laufen sollte. Wenn man bemerkt, dass alles genau anders herum läuft, aber man nichts tun kann, außer alles zu akzeptieren und versuchen weiter zu leben. Dieser Gedanke ließ alles in mir zerbrechen und ich merkte, wie meine Sicht langsam verschwam. Mein Kopf dröhnte und schmerzte unaufhaltsam, von den realen Alpträumen und dem nervigen Geweine.

Schleppend langsam glitten meine Finger vom Tellerrand und mit einem glirrenden Geräusch fielen sie zu Boden und zersprangen in hunderte kleine Teile.

Neben mir zuckte Ambar zusammen und blickte mich erschrocken an. Auch ihr war der Schock ins Gesicht geschrieben. Doch als sie ihre Hand auf meine Schulter legte, ignorierte ich sie einfach. Mein Blick war weiterhin nach vorne gerichtet.

Auch Matteo und Ana sprangen erschrocken auseinander und unterbrachen somit ihren Kuss. Laut aufschluchzend hielt ich mir die Hand vor den Mund, denn Matteos Blick zerriss mich förmlich. Er schaute mich diesen Augen an, die vor Schuld funkelten, als realisierte er erst jetzt was passiert war. Was er angerichtet hatte, indem er seine Exfreundin geküsst hatte. Meine Augen huschten  zu Ana. Während sie mich genaustens studierte und versuchte meine Gedanken zu lesen, bildete sich ein gefährliches und spöttisches Grinsen auf ihren Lippen.

„Luna…“, hauchte Matteo. Er öffnete den Mund, um noch etwas zu sagen, aber Ana unterbrach ihn. „Ups. Luna, wirklich du musst mir glauben, es war gar nicht geplant, dass ich und dein Freund uns jetzt schon küssen.“, kicherte sie verlegen.

„Du-„, zischte Ambar und ging ein paar Schritte auf die beiden zu. Doch ich hielt sie am Handgelenk fest und zog sie ein kleines bisschen zurück. „Nicht.“, raunte ich ihr zu.

Mit meinem Blick durchbohrte ich Matteos Augen. „Um ehrlich zu sein, ich habe es kommen sehen.“ Ich hob meine Arme schwungvoll nach oben und ließ sie dann wieder lustlos nach unten klatschen. „Matteo ich liebe dich und auch wenn du es nie erwidert hast, ich habe an uns geglaubt. Aber das war wohl ein Fehler.“ Zitternd deutete ich auf den Scherbenhaufen unter mir. Eine Träune rollte quälend langsam über meine Wange, ehe sie von meinem Kinn direkt auf die schwarze Fliese vor mir tropfte. „Siehst du? Genauso geht es meinem Herz. Du hast es in hundert, klitzekleine Teile zerbrechen lassen.“

Damit wandte ich mich ab und stolperte aus der Küche. Selbst Ambars Worte ließ ich hinter mir, die abwechselnd mit Matteos Gerufe versuchten mich zum Stehenbleiben zu bringen. Aber ich blieb nicht stehen, sondern eilte die Treppe hinauf, an den anderen vorbei, die mir verwirrt hinterher sahen. Nina versuchtemich aufzuhalten, doch ich riss mich einfach los und verschwand in meinem Zimmer.

Hallo ❤

Ja endlich… endlich poste ich mal wieder. Es ist zwar nur ein kurzes Kapitel, aber ich bin stolz, dass ich es geschafft habe. Vielen Dank für euer Verständnis für die längere Pause ❤

Es wird ab jetzt immer nur Sonntags ein Kapitel kommen, da ich mich noch viel ausruhen muss und außerdem die Schule ruft 😀 Aber es läuft ja noch eine weitere Story hier auf dem Blog, weswegen ich denke, dass es kein Problem ist.

An dieser Stelle auch nochmal herzlichen Glückwunsch an unsere neuen Autoren, ihr macht eure Sache wirklich gut ❤

Und danke an @livylovessoyluna und @summerholidaysarethebest, die mir in der vergangenden Zeit sehr geholfen haben und mich aufgemuntert haben.

Also ab Montag wird auch der Instagram-Account wieder zum Laufen gebracht.

xoxoMari

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8 Gedanken zu “Soy Luna – Story Kapitel 34

  1. Marina sagt:

    schön das es dir wieder gut geht ich hoffe es bleib tauch so. 🙂 das kapie ist mal wieder richtig schön geworden. es ist so spannend ich freue mich schon auf Sonntag.

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  2. sannysoyluna sagt:

    Hallo Mari! Mega schön, dass es dir wieder besser geht❤. Ich freue mich voll für dich ! Ich wüsste gerne, was dir so schlimmes passiert ist. Aber du musst es mir (bzw. eigentlich uns😉) nicht sagen, aber ich höre es mir trotzdem gerne an, wenn du willst, dass ich (wir) es wissen.
    Das Kapitel ist voll dramatisch, auch wenn es so kurz ist! Du schreibst wirklich gut!
    Deine Sanny😘💜

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  3. Summerholidaysarethebest sagt:

    Ich finde es richtig cool das jetzt wieder die Story von dir kommt. Auch wenn sie nur am Sonntag kommt ist das völlig in Ordnung.
    Das Kapi ist meegaa cool auch wenn es nicht so lang ist.

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  4. Laura sagt:

    Ich dachte schon das es so kommt es ist so traurig das matteo luna so verletzt hat 😢ich denke mir nur wie konnte er ihr das nur antuen ich hoffe die beiden finden irgendwan trotzdem zueinander tolles Kapitel jetzt wird noch so richtig spannend 😘

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  5. SoyMia sagt:

    Wieder ein mega gutes Kapitel ❤
    Es war alles so perfekt, es konnte gar nicht alles so funktionieren, das war klar.
    Aber trotzdem, mein armes Lutteo-Shipper-Herz!

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