Soy Luna – Story Kapitel 33

Heute schreibe ich für alle, die meine Story lesen ❤ Ich bin euch echt richtig dankbar für alles! Und noch eine Anmerkung: Ich habe bis in die Nacht um 02:30 geschrieben, also bitte verklagt mich nicht 🙂

„Ja genau Amanda, stell‘ die Snacks hier hin.“

Ambar zeigte auf den großen Tisch, der jetzt mitten in unserem Wohnzimmer stand. Sie hatte sich nämlich kurzerhand entschieden, die ganze untere Etage, mit Ausnahme der Küche, umzudekorieren. Tino, Amanda und Cato hatten jegliches Kram aus unserem alten Lagerhaus geholt und sollten zum Schluss auch noch alle schwören Tante Sharon ja nichts von unserer Privatparty zu erzählen.

„Nein! Amanda, du musst den Teller schon so drehen, dass es schön aussieht… Oder nein, lass es lieber so und jetzt bring‘ die Getränke noch her.“, komandierte sie weiter.

Seufzend verdrehte ich die Augen. Ambar war zwar meine beste Freundin, meine Fast-Schwester, aber manchmal benahm sie sich echt wie die Queen in Person. Ihre ständigen Befehle von wegen ‚Tue dies und das! Aber nein, das doch nicht so!‘ konnten einen manchmal echt zum Ausrasten bringen, vorallem mich.

„Sag mal Ambarlein, Schätzchen, hast du keine Beine? Dann könntest du nämlich auch mit helfen und müsstest nicht alle anderen herum scheuchen.“, versuchte ich sie möglich freundlich auf ihr Verhalten hinzuweisen.

Langsam drehte sie ihren Kopf in meine Richtung und zog ihre Augenbraun nach oben. „Wie bitte? Luna, zu was bezahlt meine Patentante die Leute hier?“, sie deutete mit einer ausschweifenden Armbewegung zu Tino und Cato, die gerade das Sofa verschoben, „Genau, zum Arbeiten. Also sollen sie das auch tun. Und bitte vermiese mir jetzt nicht noch die Laune, nur weil du eifersüchtig auf Ana bist.“ Damit ließ sie sich auf einem der Stühle plumpsen.

Genervt schnaubte ich auf. Ich verstand es ja, dass Ambar mit diesem ganzen Luxus aufgewachsen ist und es auch alles nicht anders kannte, aber war es denn zu viel verlangt, bei der eigenen Feier selbst mit zu helfen? Nein. Außerdem hätte sie sich diesen dummen Kommentar auch sparen können. Ich atmete tief durch und versuchte somit meinen Ärger etwas herunter zuschrauben.

„Wenn du meinst. Ich gehe in die Küche und helfe Amanda.“

Das letzte, was ich jetzt gebrauchen konnte, war Streit mit meiner besten Freundinnen. Aber seit Ana den zweiten Platz gemacht hatte, zusammen mit Simon und sie ab jetzt immer bei ihm und Matteo sein wird, war meine Laune in den Keller gesunken. Eigentlich sollte ich mich freuen, ich hatte gewonnen. Ich werde am Wettbewerb teilnehmen. Zusammen mit meinem Freund. Ich hatte meinen Zeil erreicht und einen meiner Träume erfüllt, aber dieses Mädchen machte alles kaputt! Wütend stieß ich die Tür zur Küche auf.

„Kann ich dir helfen Amanda?“

Diese sah mich nur besorgt an. „Senorita Luna, ist alles in Ordnung? Kann ich Ihnen irgndwie helfen?“

Kopfschüttelnd atmete ich aus. Ich sollte meine Laune nicht von Ana abhängig machen. Ich habe gewonnen, sie nicht. Ich habe Matteo, sie nicht. Bei dem Gedanken musste ich lächeln. Eigentlich war es nie meine Art, jemanden sein Glück nicht zu gönnen und sich darüber zu freuen, wenn dieser jemand stattdessen Pech hat. Aber wie gesagt, bei diesem Mädchen hatte ich einfach kein gutes Gefühl.

Immer noch lächelnd, schenkte ich Amanda nun wieder meine Aufmerksamkeit. „Also was ist?“, fragte ich nocheinmal nach.

„Nein, nein. Ich schaffe das schon, es sind nur noch die Getränke, die nach draußen müssen. Aber danke für Ihr Angebot.“ Schmunzelnd schob sie sich mit einem Tablet in der Hand an mir vorbei aus der Küche.

***

„Man endlich kommst du. Alle sind schon da.“

Erleichert ziehe ich Matteo an der Hand hinter mir ins Wohnzimmer. Die anderen hatten beschlossen einen Film zu schauen und demnach waren sie alle im Raum verteilt und starrten den XXL-Bildschirm an. Ich steuerte den freien Platz auf der kleinen Eckcouch an, als ich von Matteo zurück gezogen wurde.

„Was?“, fragte ich flüsternd, um nicht zu stören.

„Du siehst wunderschön aus Lieferfee.“ Er drückte mir seine Lippen sanft auf die Wange.

Verwirrt sah ich an mir herunter. Eigentlich war ich so wie immer angezogen, kurze Jeans, weißes Top auf dem mit großer Glitzerschrift ‚Peace‘ stand und eine pinke Strickjacke. Fragend blickte ich ihm wieder ins Gesicht. „Ich sehe so aus wie immer Snob.“

„Eben, denn du bist auch jeden Tag wunderschön.“, flüsterte er mir ins Ohr.

Wieder einmal bekomme ich diese Gänsehaut. Eigentlich sollte es mich nerven, dass ich so auf ihn reagiere, aber das tat es nicht. Es gefiel mir um ehrlich zu sein, dieses Gefühl im total verfallen zu sein. Matteo lächelte mich liebevoll an. Seine Augen strahlten vor Wärme und Zuneigung. Obwohl er es bis jetzt noch nicht gesagt hatte, wusste ich tief in mir, dass er mich genauso liebt, wie ich ihn. Er hob eine Hand und strich eine Haarsträhne, die sich in meinem Gesicht verloren hat, zurück. Langsam zog er mich etwas näher zu sich. Oh, ich weiß, was jetzt kommt! Ich stellte mich auf die Zehenspitzen und kam ihm etwas entgegen und dann trafen sich unsere Lippen sich auch schon.

Dass wir uns vor unseren Freunden so offen küssten, während sie einen Film schauten, störte mich nicht im geringsten. Dieser Kuss steckte so voller unausgesprochener Worte, die auch nicht gesagt werden mussten. Denn ich wusste, dass er mich liebt, ich wusste es einfach. Ganz zärtlich bewegten sich unsere Lippen und überrascht von diesen Gefühlen, krallte ich mich an Matteo fest. Und er hielt mich, er hielt mich fest in seinen Händen und vertiefte den Kuss nur noch mehr.

„Muss das jetzt sein?“ Anas genervte Stimme brachte uns wieder zurück. Langsam löste sich Matteo nun von mir, aber dafür prankte jetzt ein breites Grinsen in seinem Gesicht.

„Ich will weiter den Film weiterschauen und nicht euer ekliges Geknutsche.“, fügte Ana nun noch hinzu, sichtlich gereizter als vorhin, was mich zum Grinsen brachte. Auch Matteo verdrehte nun belustigt die Augen und drückte, zur Provokation, nochmals seine Lippen kurz auf meine.

„Ich mag es ja sie zu ärgern, aber los jetzt, ich möchte auch noch etwas vom Film mitbekommen.“ Damit ließ ich mich auf das Sofa fallen und Matteo neben mich.

Er legte seinen Arm locker um meine Schulter und ich kuschelte mich während dessen an ihn. Alles war wieder so unglaublich perfekt. Ich ließ meinen Blick im Zimmer umherschweifen. Ambar hatte sich zusammen mit  und Delfi auf einen der großen Sessel gequetscht und futterte die ganzen Chips. Oh ja, wenn man sie so sah, konnte man gar nicht glauben, dass sie, Ambar Smith, so verfressen war. Aber romantische Filme waren schon immer ihre heimliche Schwäche gewesen. Schmunzelnd beobachtete ich Jim, die ihren Kopf auf Nicos Schoß gebettet hatte, während er ihr durch die Haare fuhr. Ich freute mich so unheimlich sehr für die beiden, dass sie endlich ihre ganzen Probleme aus der Welt geschafft hatten. Gleich neben den zwei lagen Yam und Ramiro auf dem Boden und versuchten sich ja nicht zu nahe zu kommen. Mein Blick wanderte weiter und – argh – Ana saß natürlich bei Simon. Doch zu meiner Erleichterung rückte er immer mehr in Richtung Pedro, was dieser mit einem Grinsen zur Kenntnis nahm. Tja, Simon ist halt nicht so einfach für sich zu gewinnen. Eigentlich wusste ich auch, dass er Ana gar nicht leiden kann, zumindest hatte er mir das tausendmal in der letzten Woche erzählt, aber trotzdem man kann nie wissen, welche Tricks unsere kleine Senorita auspacken würde. Stirnrunzelnd drehte ich mich zur anderen Seite und bei diesem Anblick musste ich sofort los grinsen. Nina saß beziehungsweise lag schon fast auf Gaston. Wenn da mal nicht die Funken sprühten, dann wusste ich auch nicht weiter. Auch Matteo neben mir schnaubte belustigt auf.

„Endlich! Ich dachte schon das wird nie etwas!“ Er nickte in Richtung der beiden.

„Oh ja. Nina war schon am Boden zerstört, als sie dachte, Gastón will nichts von ihr.“

„Nichts von ihr wollen!? Er hat sie doch regelrecht verfolgt, um ihre Aufmerksamkeit zu bekommen.“

Ich kicherte. „Ja dann sag das mal Nina. Sie wollte mir das einfach nicht glauben. Ich musste schon meine Fähigkeiten als Partnervermittlung auspacken.“

Matteo zog eine Augenbraue nach oben und lachte leise. Dann nahm er eine meiner Hände und küsste vorsichtig die Innenfläche. „Luna, ich bin froh, dass ich dich habe.“ Er legte die Hand an seine Wange und wandte sich mir richtig zu. „Wirklich. Weißt du, ich hätte nie gedacht, dass ich innerhalb von zwei Wochen ein neues Leben in einem anderen Land aufbauen kann. Aber ich habe neue Freunde gefunden und dich. Du hast mir das alles so einfach gemacht. Hättest du mich damals nicht umgefahren, dann hätte ich dich wahrscheinlich nie so kennengelernt. Und du sollst wissen, dass auch wenn Ana hier ist, ich nur mit dir zusammen sein will.“ Er atmete tief durch und setzt dann wieder an: „Lieferfee, danke. Ich-“

„Man endlich ist dieser Film zu Ende! Das war ja die reinste Folter.“ Ramiros Genörgel unterbrach Matteo. Ich seufzte leise auf. Gerade war er so gefühlvoll gewesen und wenn er mir jetzt gerade ein offizielles Liebesgeständnis machen wollte, dann bringe ich Ramiro um. Hätte er sich nicht einfach zehn Sekunden später aufregen können!?

„Folter!? Du hast einfach keine Ahnung von Liebe!“, empörte sich Yam schluchzend. Der Film schien ganz schön mitgenommen zu haben. Eigentlich alle Mädchen.

„Genau. Da ist es ja klar, warum du keine Freundin hast.“, stimmte Jim mit ein und auch die anderen Mädels gaben ihren Beitrag dazu ab.

„Ich gehe etwas zu trinken holen.“, flüsterte ich Matteo zu und wollte aufstehen. Doch er hielt mich wieder einmal zurück. „Schatz lass nur. Ich gehe schon.“ Mein Herzschlag erhöhte sich schon wieder auf 180. Er hatte mich ‚Schatz‘ genannt, so wie in einer richtigen Beziehung. Benommen nickte ich. „Ein paar Getränke stehen noch in der Küche.“, informierte ich ihn noch. Somit stand er auf und verließ das Wohnzimmer.

Stattdessen setzte sich jetzt Ambar auf den frei gewordenen Platz neben mir. „Hör mal, also ich will mich jetzt echt nicht mit dir streiten. Das vorhin tut mir leid. Ich weiß ich bin manchmal echt, naja, also schwierig in solchen Sachen.“, begann sie verlegen, „Ich meine, ja okay, ich hätte vielleicht mithelfen können und sowas aber-“

„Nein Ambar. Darum geht es mir nicht. Es ist nur so, dass du manchmal einfach fies zu anderen bist. Ich kenne dich und auch die anderen hier kennen dich, weil wir deine Freunde sind, aber zum Beispiel heute, wie du mit Amanda und so umgangen bist war einfach doof. Und auch dieser Spruch über Ana, sowas verletzt mich.“

Sie biss sich verzweifelt auf die Unterlippe. Eine typische Geste, wenn sie weiß, dass sie etwas falsch gemacht hat. „Luna, das wollte ich echt nicht… es tut, es tut mir so unendlich leid.“ Langsam bannten sich Tränen den Weg in ihre Augen.

„Pscht. Nein ist okay. Ich weiß doch wie du es gemeint hast…“, versuchte ich sie irgendwie zu trösten und wischte ihr vorsichtig über die Wange, um die Tränen aufzuhalten.

Lachend strich sie mit ihren Handfläche nocheinmal über ihr Gesicht. „Ach nein. Ich wollte doch nicht weinen. Aber jetzt erzähl mal, wie läuft es mit deinem Freund?“

„Das ist doch die Ambar, die ich kenne.“, grinste ich. „Und ja, es läuft echt super. Er ist total liebevoll und sanft. Oh Gott, ich bin so verknallt. Er ist so aufmerksam und hilfsbereit. Mal ehrlich, ich komme mir vor, wie eine Prinzessin!“

„Sei doch froh, dann bist du seine Prinzessin.“ Lachend klopfte sie mir ein paar mal auf die Schulter. „Also hilfst du mir das dreckige Geschirr wegzuräumen?“

„Du bittest mich um Hilfe bei der Haushaltsarbeit? Wow, dass ich das noch erleben darf. Aber klar, mache ich gerne. Matteo ist eh noch in der Küche, er wollte mir etwas zu trinken holen.“ Ich stand auf und schnappte mir ein paar Teller und Ambar sich die Gläser.

„Er ist in der Küche?“, fragte sie nun unsicher. Ich nickte verwirrt. „Naja… weil Ana wollte auch in die Küche und keine Ahnung, aber – nein Quatsch! Ich irre mich bestimmt nur.“, versuchte sie mich zu beruhigen. Ja, ich hoffe du irrst dich Ambar. Mit schnellen Schritten lief ich zur Küchentür und öffnete sie leise.

Nein! Nein, nein, nein! Das darf nicht wahr sein! Bitte, bitte nicht er!

 

 

Hola!

Heute mal ein langes Kapitel, da am Donnerstag nichts kam. Doch mir geht es einfach schlecht. Gesundheitlich wie seelisch… Aber ihr werdet ihr ja mit reichlich Material von unseren Probeblogern versorgt. 🙂

Ich habe gedacht, ich mache das ganze Format mal ein bisschen übersichtlicher, hoffe das ist mir gelungen.

Und ja der schlaue Leser weiß, was jetzt passiert ist…

Hasta jueves y muchas besos ❤

xoxoMari

 

 

 

 

 

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14 Gedanken zu “Soy Luna – Story Kapitel 33

  1. Novel748 sagt:

    Also tolles Kapitel 😍Ich schau mit meinen Eltern Fernseh und habe bis zum Schluß nur vor Freude gequitscht und am Ende geschrien könnt ihr euch vorstellen wie meine Eltern schauen 😂Aber ich kann nicht anders ❤😍So ist das wenn man so eine fantastische Geschichte lese ❤😍Schreib schnell weiter bitte kann es nämlich net erwarten bis Donnerstag ❤😍❤😍❤😍❤

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  2. Kekskrümel_xx sagt:

    Hola 💕 meiner Meinung nach ist das dein bestes Kapitel bis jetzt 🙈 und ich bin sooo gespannt was nächste Woche passieren wird und ob meine Vermutung stimmt 😦 *-*
    Ja ich kann mir denken was jetzt passiert, #Lutteo waren zu lange friedlich zusammen… Zu schön, um wahr zu sein…
    Vielleicht ist es aber auch Simón… Ich lasse mich überraschen 😉
    Ich wünsche dir gute Besserung!! Die Sonne geht immer wieder auf. (Der Spruch, den Lunas echte Mutter damals gesagt hat ☺)💕

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  3. Marina sagt:

    Warum macht ana sowas😯😢😨 die ist voll gemein. ich bin schon so gestand was im nächsten Kapitel pasiert. ich weiß nicht ob ich das so lange aushalte bis das nächste Kapitel komt😍😘 du schreibst echt toll😍😘❤❤ und noch gute Besserung ❤💋

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  4. sannysoyluna sagt:

    Nnnnneeeeeeiiiiiiiiiiiiinnnnnnnnnn!!!!! Wieso machen die das ?!
    Ok also erst mal hallo!
    Ich hoffe dir geht es bald wieder besser. Sowohl gesundheitlich als auch seelisch😉 Das Kapitel war wieder voll schön, naja bis auf das ende!
    Gute Besserung!
    Sanny

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    1. Snow sagt:

      Also jedem seine Meinung aber sie gibt sich soo viel Mühe❤um uns die Kapis zu schreiben!!!Also du kannst deine Meinung haben aber musst sie nicht runter machen!
      LG Snow

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    2. losthope1000 sagt:

      Sei doch nicht so fies sag ganz einfach „ich fand es nicht toll “ anstatt sie dumm zu machen, da sie eh schon seelische probleme hat. Noch etwas dazu, „wer jemanden angreift wenn er schwach ist, ist es selber #selbstnichtbesser „

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