Soy Luna – Story Kapitel 23

*Luna*

Ich wusste nicht wie lange ich geschlafen hatte, doch als ich von einen mehr oder weniger lauten Klingeln geweckt wurde, kam es mir vor, als hätte ich eben erst die Augen geschlossen. Ich versuchte das nervige Geräusch zu ignorieren und gab mich ganz der Wärme von Matteos Körper hin. Mein Rücken war an seine Brustkorb gekuschelt und seine Arme umschlangen meinen Oberkörper ziemlich fest. Immer wieder spürte ich seinen Atem in meinem Nacken. Kurz gesagt, ich fühlte mich rundum pudelwohl. Genüsslich schloss ich wieder die Augen und wollte weiter schlafen, als wieder dieses Klingeln zu hören war. Genervt richtete ich mich so gut es ging auf und schaute mich um. Schließlich fiel mein Blick auf den Fußboden. Mein Handy lag genau vor dem Bett und zeigte einen Anruf von Ambar an. Ich schnappte es mir und nahm ab. „Ja?“, maulte ich. „Luna! Endlich!“ – „Was ist los? Wieso rufst du so früh an?“ Ich ließ mich zurück auf das Kissen fallen, wo ich sofort wieder von Matteo zu ihm gezogen wurde. „Früh? Es ist gleich 11! Aber egal… Tamara lässt alle zusammen rufen, sie hat uns etwas wichtiges zu sagen. Also sei in einer Stunde im Roller mit Matteo am besten.“ Ich wollte gerade antworten, doch wurde von Matteo unterbochen. „Lieferfee… lass uns weiter schlafen… es ist gerade so gemütlich…“, grummelte er direkt ins Telefon. „Luna!? Sag mal warum liegt DER denn so nah neben dir?“, kreischte Ambar. Augenblicklich wurde ich rot, zu Glück konnte sie das jetzt nicht sehen. „Also bis dann…“, versuchte ich sie abzuwimmeln. „Luna!“ Doch ich legte schon auf und schmiss mein Handy achtlos auf die Bettdecke. Dann drehte ich mich zu Matteo um, sodass ich ihn direkt anschauen konnte. Sein Mund war zu einem leichten Lächeln verzogen und einige Haarsträhnen hingen ihm ins Gesicht. Langsam fing ich an seine Haare zu ordnen, wobei ich mir immer einzelne Strähnen um die Finger wickelte. Ich liebte seine unglaublich weichen und fluffigen Haare! „Snob… aufstehen. WIr müssen dringend ins Roller.“, flüsterte ich ihm zu. Nach einigen Minuten öffnete er schließlich verschlafen die Augen und schenkte mir ein liebevolles Lächeln. Er zog mich noch näher zu sich, wenn das überhaupt noch ging und drückte mir einen hauchdünnen Kuss auf die Nasenspitze. Ich schmolz innerlich gerade und seufzte glücklich, was ihn noch mehr zum Grinsen brachte. Viel zu schnell zog er sich von mir zurück und stand leicht schwankend auf. „Ich mach mich mal fertig. Brauchst du neue Klamotten?“, fragend schaute er auf mich herunter. Ich schlug die Bettdecke zurück und musterte mich. Mein Rock und mein Top waren mit dunkelblauer, grüner und türkiser Farbe bemalt. „Wäre nicht schlecht oder?“ Schief grinsend stand ich schließlich auf. „Ich schau was ich auftreiben kann.“ Mit dieser Bemerkung kam er nochmals auf mich zu und umklammerte mich mit seinen Armen. „Du siehst süß aus, wenn du noch müde bist.“, meinte er und platzierte seine Lippen auf meiner Wange. Ich wollte noch was erwidern, doch schon war er aus seinem Zimmer verschwunden. Seufzend fing ich an das Bett in Ordnung zu bringen. Wenn man uns sehen würde, könnte man doch glatt glauben, wir wären zusammen. Das sind wir aber nicht, wir haben uns ja noch nicht mal geküsst oder sowas. Mein Blick wanderte wieder hinauf an die Wand, wo immer noch mein Name mit grüner Farbe stand. Ich schmunzelte zufrieden. Plötzlich spürte ich einen warmen Atem in meinem Nacken und zweite Hände legten sich an meine Hüfte. Abrupt drehte ich mich um und blickte in Matteos wundervolle, braue Augen. Wie war der denn so leise hier rein gekommen? Er überraschte mich halt immer wieder aufs Neue. „Mir gefällt es auch.“, kommentierte er und deutete mit einem Nicken zur Wand, „Hier, meine Mama hat mir eine Hose von sich gegeben, die ihr zu klein ist. Ich hoffe die passt. Aber ein Oberteil hab ich nicht gefunden. Wenn es dir nichts ausmacht, kann ich dir was von mir geben.“ Ich nickte, als Zeichen, dass es okay wäre und nahm dankend die Hose entgegen. Matteo wandte sich von mir ab und öffnete seinen Kleiderschrank. Nach einiger Zeit hatte er ein Outfit für sich gefunden und drückte mir einen grauen Stofffetzen in die Hand mit den Worten „Meine Mutter hat angeboten, dass du in das Badezimmer meiner Eltern gehen kannst, ist gleich nebenan.“ Dann war er auch schon wieder verschwunden und auch ich machte mich auf den Weg ins Bad.

Kritisch musterte ich mich im Badezimmerspiegel. Ich trug die Hose von Matteos Mama, die mir eigentlich richtig gut gefiel. Sie war weiß mit einem bunten Blumenmuster.

jeans-mit-blumenmuster-weiss-aniston_list

Dazu hatte ich das hellgraue T-shirt von Matteo an, welches mir wohlbemerkt bis fast zu den Knien ging. Aber ich hatte mir das Band, was eigentlich bei der Hose als Gürtel verwendet werden sollte, um die Taille geschnürt, damit es nicht aussah, als hätte ich einen grauen Kartoffelsack an.

lookbookstore-damen-graues-kurz-rmeliges-t-shirt-kleid-mit-taillen-g-rtel-einfarbig-eu-36-von-lookbookstore-grau-groesse-eu-36-72424465(So ähnlich… 🙂 )

Meine Haare fielen in leichten Locken über die Schultern. Nachdem ich mich mit den Sachen von Matteos Mutter ein wenig geschminkt hatte, war ich eigentlich recht zufrieden. Ein Klopfen unterbrach meine Selbsteinschätzung. Matteo schaute zur Tür herein. „Fertig?“ Ich nickte und kam ihm entgegen. Auf dem Weg nach unten bemerkte ich, wie er unsicher nach meiner Hand griff. Ich ließ es einfach zu. Als er dann noch seine Finger mit meinen verschränkte, war es für mich aus! Ich hätte sofort in Ohnmacht fallen können, so glücklich war ich…

Hola! Also hier ist das letzte Kapitel des Wochenendes. Ich hoffe es hat euch gefallen und der nächste Post meinerseits wird am Donnerstag wie immer kommen. Schönen Abend noch, los quiero ❤

xoxo Mari

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13 Gedanken zu “Soy Luna – Story Kapitel 23

  1. SannySoyLuna sagt:

    Voll Schön…. Bin voll gespannt wie das mit luna und matteo weitergeht und was Tamara wohl möchte, was simon dazu sagen wird… ich freu mich riesig auf das nächste!!!!!

    Gefällt mir

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