Soy Luna – Stroy Kapitel 15

*Luna*

Unsicher drehte ich mich nochmal zu Ambar um, doch die war schon auf dem Weg zu Delfina und Jazmin. Toll, von ihr konnte ich also keine Unterstützung erwarten. Langsam ich ging ich ein paar Schritte auf Matteo zu. Nur nicht aufgeregt wirken, rief ich mir in den Kopf. Bleib cool. Moment mal, soll ich jetzt auf ihn zu gehen und mit ihm reden oder doch lieber an ihm vorbei laufen und ihm einfach nur ein lockeres ‚hey‘ zu werfen? Bevor ich eine Entscheidung treffen konnte, stand ich schon vor ihm. Matteo schaute auf mich hinunter und ich zu ihm rauf. Keiner sagte ein Wort.

*Matteo*

Da stand sie vor mir. Luna. Mit ihren großen, grünen Augen, die nervös und unsicher funkelten. Ich könnte sie die ganze Zeit einfach nur ansehen. 24 Stunden 7 Tage die Woche, einfach nur jede ihre Bewegung beobachten. Die letzte Tage hatte ich versucht mir klar zu machen, dass sie jetzt mit Simon zusammen ist und nichts von mir wissen will, aber musste immer an sie denken. Ich wusste Luna fühlte etwas für mich, ob sie es nun wahr haben wollte oder nicht. „Hallo.“, begann sie vorsichtig, „Alles ok?“ Sollte das jetzt eine Anspielung darauf sein, was zwischen uns passiert ist? Ich ging nicht darauf ein. „Hey. Und freust du dich auf das neue Jahr?“, meinte ich stattdessen nur. Sie lächelte verhalten. „Geht so. Ich glaube einfach, das Beste daran ist, dass es das letzte Jahr ist. Und du?“ Ich drehte mich um und betrachtete das große Gebäude vor mir. Black South Collage prankte über der Eingangstür. „Mal sehen, aber ich denke mit den richtigen Menschen um mich herum, wird es super werden.“ Jetzt drehte ich mich wieder zu Luna um und grinste sie an. Auch ihr Lächeln wurde immer breiter und senkte leicht den Kopf. „Was ich gestern geschrieben habe, habe ich ernst gemeint. Also das mit dem vermissen…“, sagte ich und fuhr mir verlegen durch die Haare. Luna schaute mich durch ihre dichten Wimpern an und machte einen Schritt auf mich zu. So nah, dass sich unsere Fußspitzen fast berührten. „Ich dich auch.“, flüsterte sie. „Matteo, hey, lass und rein gehen. Ich zeig dir das Schulhaus.“ Gaston tauchte neben mir auf und legte mir einen Arm um die Schulter. Nicht jetzt, bitte nicht jetzt, Gaston! Bevor ich mich aber von Luna abwandte, zwinkerte ich ihr kurz zu und meinte: „Die Unifom steht dir.“ Dann folgte ich meinem Freund nach drinne.

*Luna*

Langsam setzte ich mich ebenfalls in Bewegung. Ich hatte dieses schreckliche Grinsen immernoch im Gesicht. „Da scheint eine aber ganz schön glücklich zu sein.“ Nina gesellte sich zu mir und schmunzelte. „Es ist Schule, wie könnte ich mich nicht freuen!?“, antwortete ich frech. „Jaja… Sag mal, sowas passiert aber auch nur dir, oder? Ist mit dem besten Freund zusammen und verliebt sich trotzdem in den Neuen.“ – „Wie kommst du denn darauf, dass ich in Matteo verliebt bin?“, fragte ich leicht panisch. Nina bedachte mich mit einem vielsagenden Blick. „So offensichtlich?“, fragte ich kleinlaut. Meine beste Freundin fing an zu kichern. Dann wurde sie schnell aber wieder ernst. „Luna, ich finde nachwievor, dass deine Beziehung mit Simon sinnlos ist!“, meinte sie, während wir in Richtung unserer Klasse schlenderten. „Ach, das erste Mal, dass du mit Ambar einer Meinung bist.“, schoss ich zurück, in der Hoffnung , Nina würde den Mund halten. Ich wusste, dass sie nicht so viel von Ambar und ihren Freundinnen hielt und umgekehrt genauso. „Blondi und ich einer Meinung?“ Sie zog ihre Brauen bis zum Anschlag nach oben. Dafür erntete sie einen bösen Blick von mir. „Aber mal zurück zum Thema. Es ist ja nicht so, dass Simon mir total egal ist. Ich habe, denke ich, schon Gefühle für ihn. Nur sie sind bei weitem nicht so stark, wie bei Matteo.“, verteidigte ich mich. Nachdenklich nickte Nina. Dann hielt sie mich an den Schultern zurück und drehte mich zu sich. „Egal was am Ende dabei rauskommt, ich stehe immer hinter dir! Versprochen!“, sagte sie und schenkte mir ein aufmunderndes Lächeln. Ich drückte sie kurz an mich und flüsterte ein leises ‚Danke‘. Im Klassenraum ließen wir uns beide auf unserem Platz vom letzten Jahr fallen. Ich hatte gerade meinen Rucksack abgestellt, da kam auch schon unser Lehrer. „Guten Morgen alle zusammen. Dieses Jahr haben wir einen neuen Schüler. Matteo Balsano.“, dabei deutete er auf Matteo und nickte ihm kurz zu, „Auf jeden Fall, dachte ich, dass wir dieses Schuljahr mehr auf den Klassenzusammenhalt achten und daher habe ich einen neuen Sitzplan vorbereitet.“ Für dieses tolles Vorhaben erntete er nur genervtes Stöhnen und Proteste. Nach der Reihe fing er an immer ein Mädchen und ein Junge zusammen zusetzen. Hoffnung blühte in mir auf, vielleicht konnte ich neben Matteo sitzen.

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Ich schaute hinüber zu Ambar, die neben einem der Streber Platz gefunden hatte.Genervt verdrehte sie die Augen, als sie meinen Blick bemerkte. Selbst Nina hatte nicht das Glück, neben Gaston sitzen zu dürfen, mit dem sie sich neuerdings ziemlich gut verstand. Zum Schluss waren Gaston, Matteo, ich und Delfi noch übrig. 50 %ige Chance neben IHM sitzen zu dürfen. „Balsano neben Arismendi (Delfis Nachname). Valente und Perida (Gastons Nachname). So das wars.“, verkündete unser Lehrer. Sehnsüchtig schaute ich zu, wie Delfi neben Matteo Platz nahm und die beiden sich freundlich zu lächelten. Danach rutschte ich enttäuscht auf den Stuhl neben Gaston.

So etwas spät heute, aber das Kapitel kommt noch. Morgen kommt noch der Post über mich 🙂

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8 Gedanken zu “Soy Luna – Stroy Kapitel 15

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