Soy Luna – Story Kapitel 14

*Luna*

Nachdem Ambar sich verabschiedet und mir eine gute Nacht gewünscht hatte, wollte ich nur noch schlafen. Erschöpft schmiss ich mich auf mein Bett und kuschelte mich in die bunten Kissen. Genüsslich schloss ich die Augen und ließ den Tag in Gedanken révu passieren. Ich fühlte mich schlecht, weil ich Simon irgendwelche Gefühle vorgaugelte, obwohl ich doch eindeutig auf Matteo stand. Ich konnte Simon einfach nicht als meinen festen Freund sehen. Nein, er war immernoch mein bester Freund und mehr würde er auch nie für mich sein. Anders als Matteo… Er war der Junge, in den ich mich so richtig verliebt hatte. Ich wusste, dass es nicht so eine Klein-Mädchen-Schwärmerei war, sondern echte Liebe, die ich für ihn empfand. Diese Nachricht heute, er würde mich vermissen, hatte mir einfach den Rest gegeben. Matteo Balsano, ich bin unsterblich und unwiderruflich in dich verliebt! Zum Glück hatte Ambar mir vorhin noch ein paar Tipps gegeben, wie ich morgen am besten mit Matteo umgehen sollte. Letztendlich schlug ich meine Augen wieder auf. Wie sollte ich jetzt schlafen? Mit dem ganzen Gefühlschaos in meinen Kopf. Widerwillig stand ich von meinem gemütlichen Bett auf und öffnete die Tür zu meinem kleinen Balkon. Laue Nachtluft umhüllte meinen Körper. Und trotz das es Sommer war, fröstelte ich leicht. Schnell holte ich mir eine Wolldecke und ließ mich anschließend auf einen der zwei Liegestühle nieder. Die Decke legte ich über meine Beine und versuchte auch noch irgendwie meine Arme unterzubringen. Ich spürte wie eine leichte Brise meine Haare durcheinander brachte. Doch mich interessierte nur eine Sache, der Mond. Deshalb war ich so oft hier draußen. Der Mond, mein Namensvetter. Ich musste unwillkürlich lächeln. Immer wenn ich sein Licht sah, tankte ich neue Kraft und schöpfte Hoffnung. Es gab mir einfach ein bisschen Zuversicht, zu wissen, dass immer jemand da sein würde, um dir den Weg zu erleuchten. Auch wenn ich eigentlich eine Sonne bin, fühlte ich mich dem Mond mehr hingezogen. Mit den Gedanken an meinen Freund im Himmel, schloss ich die Augen und schlief ein.

„Luna? Luna! Man los, steh auf! Was machst du denn hier draußen?“ Am nächsten Morgen wurde ich von einer hektischen Ambar geweckt. Blinzelnd öffnete ich die Augen. „Wie spät ist es denn?“, fragte ich verschlafen und rieb mir die Augen, bis ich klar sehen konnte. Ambar stand perfekt gestylt vor mir und streckte mir ihr Handy ins Gesicht. 07:23. „Mist!“ Ich sprang hoch und huschte schnell in mein Zimmer. Ambar folgte mir mit mit meiner Decke in der Hand. „Genau. Mist!“, wiederholte sie, „Die Schule beginnt in einer halben Stunde!“ Schon hatte sie angefangen, meinen Schulrucksack zu packen, während ich im Bad verschwand, um mich schnellstmöglichst fertigzumachen. Ich warf mir meine Schuluniform über, die überall verstreut auf den Fliesen lag und wusch mir das Gesicht. Okay, größter Teil geschafft. Anschließend steckte ich mir meine Haare halb hoch und betrachete mich im Spiegel. Man könnte sagen, ich hätte es mit Gollum aufnehmen können, aber egal. Zurück in meinem Zimmer, knallte mir Ambar meinen Rucksack entgegen. „Los geht´s!“ Schon wollte ich aus dem Zimmer maschieren, als sie mich am Arm zurückhielt. „Warte mal, willst du so gehen?“, fragte sie lautstark. Ich schaute unsicher an mir herunter und zuckte mit den Schultern. „Also die Zeit, dich zu schminken, kannst du dir auch noch nehmen!“ Schon hatte mich Ambar auf mein Bett gezogen und ein paar Schminksachen aus meiner Komode hervor geholt. In Blitzeseile schminkte sie mich und nachdem auch ich einen kritischen Blick in den Spiegel geworfen hatte, konnten wir endlich los. Gemeinsam flitzten wir die Treppe runter und rannten dabei direkt unserer Tante in die Arme. „Zu spät?“, fragte sie streng. Hektisch nickte ich und lächelte dabei unschuldig. „Dann fällt wohl unser gemeinsames Frühstück aus. Mal wieder…“ Trotz ihrer Worte, zuckten ihre Mundwinkel leicht. Ich drückte ihr einen Kuss auf die Wange, genauso wie Ambar und anschließend sprinteten wir zum Auto, wo Tino schon wartete.

Gerade noch rechtzeitig fuhr Tino uns vor. „Das ist aber das letzte Mal, dass ich mit 65 km/h durch die Stadt fahre, Ladies!“, meckerte er los, aber wir krachten einfach die Autotüren zu, um seiner endlosen Tirade entgehen zu können. Ambar legte ihre Hände aufs Autodach und flüsterte:“Dachte, dem macht das Spaß!“ Ich nickte zustimmend und musste grinsen. Sie erwiderte mein Grinsen und deutete mit dem Kopf hinter mich. Schwungvoll drehte ich mich um. Etwas weiter weg, standen Gaston und Nina, die sich unterhielten. Daneben Matteo, der mich unaufhörlich anstierte. Ich atmete tief durch und zog meine Uniform zu recht. Showtime!

 

Hey. Ich weiß, dass Kapi ist etwas langweilig, dafür wird aber das Nächste cool. Ich hatte vor am Wochendende ein Kapitel und den Post über mich (50 cosas sobre mi) zu posten. Wie findet ihr eigentlich die Idee, dass ich manchmal einen von euch das Kapi witme? Ist eigentlich meine Art mich zubedanken, bei demjenigen. Bis bald ❤ Mariiiii 🙂

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8 Gedanken zu “Soy Luna – Story Kapitel 14

  1. LutteoLoverNumber1 sagt:

    Sehr tolles Kapitel
    hoffentlich machst du weiter!
    Wie viele Kapitel schreibst du eigentlich?
    Marisoyluna du pflegst Kapitel
    vielleichst schreibst du denn ja
    wenn du durch bist
    ja eine
    MAMBAR STORY
    oder eine
    SOYLUNA STORY
    also du
    bist
    K-L-A-S-S-E
    DANKE
    also
    ciao
    🙂

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  2. lutteo forever and ever sagt:

    Ich finde dein Kapitel wie immer wunderbar und wenn du sagst du postest dann und dann verlassen ich mich vollkommen darauf, mit anderen Worten ich mag deine zuverläsigkeit (?)!!!!!!!!!!!!!
    Und ich finde das ist eine großartige Idee jemanden ein Kapitel zu widmen, denn es gibt nichts schöneres als ein Kapitel gewidmet zu bekommen.

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