Soy Luna – Story Kapitel 8

Ich witme dieses Kapitel @YOsoyYO. Danke, für deinen lieben Kommentare. Du hast mich die letzte Zeit sehr motiviert. Gracias, hoffe es gefällt dir! ❤

*Luna*

Mit wenigen Schritten hatte Simon den Raum durchquert und stand vor mir. Ich schlang meine Arme um seinen Hals und er wirbelte mich durch die Luft. Er hatte mir gefehlt. So sehr wie kein anderer. „Simon! Ich habe dich vermisst. So sehr!“, flüsterte ich in seine Schulter und merkte wie mir eine Freudenträne über die Wange lief. Simon wischte sie mit einer einzigen, kurzen Bewegung weg, als er mich wieder abgestellt hatte. „Ich dich auch. Jetzt ist mein Leben wieder perfekt.“ Er hatte noch einen Arm um mich gelegt und drückte mich nocheinmal kurz an sich. Schließlich begrüßten mich auch noch Nico und Pedro mit einer kurzen Umarmung. „Du glaubst nicht, wie Simon uns die Ohren vollgeheult hat, dass du nicht in seiner Nähe wärst und so weiter…“, bemerkte Nico. Ich schaute hoch zu meinem besten Freund und lächelte. Plötzlich räusperte sich Matteo. Den hatte ich ganz vergessen. „Ach ja, Matteo, das sind Simon, Pedro und Nico. Jungs das ist Matteo. Er ist erst heute hierher gezogen, wegen den Geschäften seiner Eltern.“, erklärte ich. Matteo nickte zur Bestätigung und scannte anschließend jeden einzelnen mit seinem arroganten Blick. Bei Simon blieb sein Blick hängen. „Du bist doch der Typ vom Videochatten oder?“ – „Jep und du der Typ, der uns unterbrochen hat.“, gab Simon unbeeindruckt zurück. „Naja, ich glaube wir sollten noch weiter proben. Heute Abend ist das Open Music und wir sollten echt gut sein. Machst du auch was, Luna?“, fragte Pedro interessiert. „Nein, ich hatte gar keine Zeit dazu. Wer macht denn mit?“ Pedro holte eine Liste hinter dem Thresen hervor und las vor: „Jim und Yam, Ambar und wir.“ Ich nickte und ließ die Jungs weiter spielen. Danach wandte ich mich wieder an Matteo: „Möchtest du was trinken?“ – „Nein, eigentlich nicht. Mein Plan war es, skaten zu gehen. Bist du dabei?“ Ich biss mir auf die Lippen und grinste. „Habe ich das richtig verstanden? Der verehrte Snob möchte mit mir skaten?“ Ich verschränkte die Arme vor der Brust und saß ihn erwartungsvoll an.

*Matteo*

Dieses niedliche Grinsen, es brachte mich um den Verstand. „Genau.“ Ich versuchte betont lässig zu klingen und hielt ihr die Hand hin. Als sie dann ihre Hand in meine legte, war es als würden förmlich die Funken sprühen. Ich drückte fest zu. Unsere Hände passten perfekt ineinander. Als wären sie extra dafür gemacht. Luna fing an zu lachen und lehnte sich gegen mich. Sofort huschte mein Blick zu Simon, der auf der Bühne stand. Er hatte das Gesicht gerunzelt, anscheinend gefiel ihm nicht so sehr, was er sah. Ha! Matteo 1 – Simon 0. Mir war nicht entgangen, dass er mehr als nur Freundschaft für Luna empfand. Schließlich zog mich Luna in einen anderen Raum, der voll mit Spinden war. Sie verschwand um die Ecke und ich hörte, wie eine Tür eines Schließfachs geöffent wurde. Kurz darauf hatte sie sich ihre Skates angezogen und stand mit gesenkten Kopf vor mir. Langsam schaute sie nach oben und blickte mich mit ihren brauen Augen liebevoll an. Ich konnte nicht anders und strich ihr sanft eine Haarsträhne hinters Ohr. „Du, äh solltest dir deine Skates anziehen.“ Ich musste über ihre Verlegenheit lächeln. Kurz darauf standen wir beide vor der Bahn. Alle hatten Platz gemacht für ein Paar, das echt gut skatete. „Das sind Perla und Tomás. Sie halten sich einfach für die besten Skater hier…“, wisperte Luna und verdrehte dabei ihre Augeen. „Ist ja nicht zu übersehen.“, antwortete ich über den Applaus hinweg, als die beiden fertig waren. Den werde ich es zeigen. Wer ist denn bitteschön besser als Matteo Balsano!? „Los, komm! Das können wir besser.“ Ich nahm Luna an die Hand und rollte mit ihr auf die Bahn. Anschließend angelte ich mir mein Handy aus der Hosentasche und stellte die Instrumentalversion von Profugós an. Ich fing an zu tanzen und Luna ließ nicht lange auf sich warten. Obwohl ich merkte, dass es ihr unangenehm war im Mittelpunkt zu stehen, war sie ziemlich gut. Wir versuchten die Figuren, die wir auch in Cancun getanzt hatten. Als die Musik endete waren wir nah. Sehr sehr nah. Ich wollte meine Lippen einfach nur noch auf ihre Lippen legen. Ich sollte es tun. Doch dann brach ein tosender Beifall aus.

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*Luna*

Ich drehte mich weg. Wollte er mich gerade küssen!? Ich schloss die Augen, um mir nur ganz kurz den Augenblick vorzustellen. Als ich sie wieder öffnete, blickte ich in die Runde. Jedem konnte man die Begeisterung ansehen. Ich schaute zu Perla, die mit Tomás in einer Ecke standen. Sie warf sich beleidigt die Haare über die Schulter. Matteo stupste mich an und griff nach meiner Hand. Jedes mal wenn er das tat, wurde ich das Gefühl nicht los, dass da so viel zwischen uns war. So viel, was unausgesprochen war. „Du warst unglaublich. So wie immer.“ Ich lächelte über seine Bemerkung. „Du auch. Ich denke, wir sind ein gutes Team…“ Als ich diesen Satz ausgesprochen hatte, begannen seine Augen zu leuchten. Volltreffer!  Sein Blick wanderte an mir vorbei und sein Mund öffnete sich. „Gaston!?“, brachte er heraus und rollte an mir vorbei. Ich drehte mich um und sah Gaston, der mindestens genauso überrascht drein schaute. Neben ihm tauchte Nina auf. Nina! Sie rückte gerade ihre rote Brille zurecht und ordnete ihre Unterlagen, die sie mit sich trug. So kannte ich sie. „Nina!“, rief ich ihr zu und skatete zu ihr. „Luna!“ Sie ließ ihre ganzen Blätter fallen und umarmte mich stürmisch. Als wir uns lösten, konnte ich in ein strahlendes Gesicht blicken. „Hey Luna.“, begrüßte mich nun auch Gaston mit einer Standardumarmung zwischen mir und ihm. Dann wandte er sich wieder an Matteo. „Ich kann es nicht glauben, wie lange ist das her? Wann haben wir uns letzte Mal gesehen? Vor vier Jahren? Krass mein bester Freund ist wieder da!“, sprudelte es aus ihm hervor. Matteo hatte eine Hand auf seiner Schulter und nickte. „Warte? Beste Freunde? Seit wann kennen sich den der Snob und mein Nachhilfelehrer!?“, fragte ich und schaute zwischen den beiden hinundher.

Ich glaube, dass war das letzte Kapitel. Erst wieder nächsten Mittwoch. Es sei denn, mich packt wieder die Story-Schreib-Lust. 🙂

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3 Gedanken zu “Soy Luna – Story Kapitel 8

  1. YOsoyYO sagt:

    Wow 😍😍😍 Danke … ich fühle mich echt geehrt das du das Kapitel an mich gewidmet hast😍😍😍😍
    Leider habe ich es nicht früher gelesen , weil im Moment gerade so mit lernen beschäftigt bin, aber danke danke danke.😘😘😘 und nochmals… du bist eine Tolle Geschichtenschreiberin. Du lässt die Story real wirken und bringst leben hinein. 😍😍 Ich weiß das es nicht die echte Geschichte ist, aber du schreibst so realistisch, das man denken könnte sie wärs…. Du lässt alle Charaktere neu aufleben und in einer anderen Art und Weise neu aufblühen. Ich liebe diese Story 😍😍

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