Soy Luna – Story Kapitel 7

*Luna*

Ich schleppte mein Gepäck die Treppe zur Haustür hoch. Ich hatte die Villa vermisst, obwohl das Hotel echt spitze war. Nach dem ich endlich die Tür zu meinem Zimmer erreicht hatte, ließ ich die Koffer einfach stehen und ließ mich auf mein Bett fallen. Alles war wie immer. Die bunten Wände, mein gemusterter Sessel und meine ganzen Klamotten, die überall verstreut auf dem Boden lagen. Es dauerte nicht lage, da flog die Tür auf und Ambar stürmte hinein. „Luna!“ Sie fiel mir um den Hals. Ich drückte sie ganz sehr an mich. Ich hatte meine Ambar wieder. Meine beste Freundin. Meine Schwester konnte man schon fast sagen. Ich lachte und löste mich von ihr. „Luna, meine Güte ich bin so froh, dass du wieder da bist. Alleine mit Rey, Amanda, Tino und Cato… keine so gute Idee.“, beschwerte sie sich, doch ihre Mundwinkel zuckten dabei verräterisch. „Ich bin auch froh wieder hier zu sein. Ich habe das alles so vermisst!“ – „Also los erzähl, wie wars?“ Ambar klatschte aufgeregt in die Hände. „Ach also das Hotel war super. Ich habe es sogar geschafft skaten zu gehen, aber dabei habe ich eine… naja sagen wir, eine Entdeckung gemacht.“, erklärte ich und musste automatisch lächeln. „Uh, ein Typ oder? Du hast jemanden kennengelernt!“, schrie sie aufgeregt. „Nicht einfach irgendjemand! Den wohl süßesten Jungen, den es überhaupt gibt… Er heißt Matteo Balsano.“ Ich biss mir auf die Unterlippe. Mit Ambar hatte ich noch nie groß über Jungs geredet. „Balsano!? So heißen doch die Geschäftspartner von Tante Sharon. Sag mir nicht, dass dieser Matteo der Sohn von denen ist!“ Ambar blieb regelrecht der Mund offen stehen. „Doch, genau der. Aber naja…“ – „Was naja? Wird was euch? Stehst du auf ihn? Oder er auf dich?“ Meine beste Freundin legte mir ungeduldig die Hände auf die Schultern. Ich schaute nach unten und lachte nervös. „Ich kenn ich ja kaum, aber wir waren zusammen skaten und haben gesungen. Er ist echt der Beste in allem, was er tut. Wirklich in allem. Aber so richtig bin ich mir auch nicht sicher. Eigentlich wollte ich ihn ja vergessen, doch jetzt zieht er mit seinen Eltern auch nach Bs As, wegen den Geschäften und so.“, verriet ich. „Luna, das ist deine Chance! Schnapp ihn dir.“ Ambar schien die Vorstellung mehr zu gefallen als mir. „Mal sehen, ich denke, ich wer-“ Ich wurde von Rey unterbrochen, der ins Zimmer maschiert kam. „Guten Abend die Señoritas. Ich habe eine Nachricht von Señora Benson für Sie. Morgen wird die Familie Balsano vorbeikommen und Ihre Tante möchte, dass Sie beide mit Matteo Balsano etwas unternehmen.“, berichtete er wie immer mit eisener Meine. Ambar nickte und warf mir ein triumphierendes Lächeln zu. Ich schaute verlegen zu Boden und wurde leicht rot. „Na dann, gute Nacht. Señorita Ambar, Señorita So- Luna.“ Ich blickte hoch und blickte ihn eindringlich an. Rey räusperte sich noch schnell und verschwand. Ambar drehte sich wieder zu mir und ich sah eine Spur Mitleid in ihren Augen. „Komm Luna, wir machen ein Bild… Ich sehe gerade noch gut aus.“, verküntete sie und hielt ihr Handy vor unserer Gesicht.

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„Perfekt!“ Sie verzog ihr Gesicht zu einem Lachen. Danach tippte sie einmal auf ihrem Handy herum. Nach ein paar Minuten, vibrierte auch mein Handy. Ambar hat dich in einem Bild markiert. Ich öffnete die Seite vom Jam&Roller und sah auf das Profil von xAmbarx. Es war Nicos Idee gewesen, ein Portal für die Skatebahn zu machen, auf dem sich jeder anmelden konnte, um zum Beispiel, Bilder hochzuladen. Unter unserem Bild las ich: Wieder vereint… Ich hab dich lieb @luna_ „Ach, du bist süß!“ Ich legte meinen Arm, um ihre Schulter und drückte sie kurz an mich.

Am nächten Morgen wurde ich von einer leicht überforderten Ambar geweckt. „Luna? Luna! Los aufwachen! Matteo ist in 10 Minuten hier!“, rief sie und rüttelte mich wach. Ich öffnete schläfrig meine Augen und tastete nach meinem Handy. 12:47 zeigte es an. Was!? Ich schlug die Bettdecke zurück und rieß die Tür meines Kleiderschrankes auf. Ich entschied mich kurzerhand für ein graues Shirt, kombiniert mit einer dunkelblauen Hotpants. Danach rannte ich ins Bad, um mich fertig zu machen. Genau pünktlich als es klingelte, standen ich und Ambar mit unseren Skates im Eingangsbereich und legten unser unechtes Grinsen auf. „Neuer Rekord.“, nuschelte ich Ambar zu. Sie zwinkerte mir zu, bevor sie unsere Gäste empfing. „Hallo. Herzlich willkommen in Argentinien. Meine Tante wartet schon in ihrem Arbeitszimmer auf Sie, Señor und Señora Balsano.“ Sie deutete die Treppe hinauf. Ich begrüßte die beiden schnell, bevor ich mich Matteo zuwandte. Doch Ambar war schneller. „Und du musst Matteo sein.“ Bei dieser Bemerkung drehte sie sich zu mir um. Danach setzte sie lächelt fort: „Luna hat mir schon von dir erzählt. Ach ich habe mich noch gar nicht vorgestellt. Ich bin Ambar Smith, Sharons Patenkind und Lunas Schwester. Naja nicht ganz, aber fast. Wir haben gedacht, wir nehmen dich mit zum Roller.“ – „Diese Skatebahn, nicht?“, antwortete Matteo, während er mich mit einer Umarmung begrüßte. Ich nickte über seine Schulter hinweg. Auf dem Weg herrschte überwiegend ein unangenehmes Schweigen. Dafür rückte Matteo immer näher zu mir. Als sich dann auch noch rein zufällig unsere Hände berührten, konnte sich Ambar einen Lacher nicht mehr verkneifen. Bevor ich etwas erwidern konnte, stießen wir auf Delfina und Yazmin. „Ambar, Luna und… uh! Wer bist du denn?“, fragte Yazmin mit großen Augen. „Das ist Matteo. Er ist hierher gezogen, wegen den Geschäften seiner Eltern.“, erklärte ich für ihn. „Luna, ich glaube ich verabschiede mich erstmal. Ich habe den beiden versprochen, noch ein Video für Fab&Chic zu drehen.“ Ambar schenkte mir eine kurze Umarmung und klopfte Matteo kurz auf die Schulter. „Das Fab& was?“, fragte Matteo mit gerunzelter Stirn, als die drei aus Sichtweite waren. „Fab&Chic. Das ist ein Blog von Delfi und Yazmin. Kann ich später zeigen. Schau das ist es schon… das Jam&Roller.“ Ich stand wieder vor dem besten Gebäude von ganz Buenos Aires. Meinem zweiten Zuhause. Voller Vorfreude, alle wiederzusehen, ging ich hinein. Schon als ich die Bahn sah, hätte ich in Ohnmacht fallen können. Es fühlte sich so toll wieder hier zu sein. „Cool. Vielleicht können wir nachher noch ein paar Runden drehen. Ich habe meine Skates mit.“, began Matteo und als ich schon zustimmen wollte, wurde ich unterbrochen. „Luna!“ Ich drehte mich um und sah Jim, Yam und Ramiro auf mich zu skaten. Beide schenken mir eine Umarmung und sogar der sonst so eingebildete Ramiro hielt mir seine Faust hin. Ich drückte dagegen. „Hey Leute. Darf ich euch vorstellen Matteo.“ Ich deutete auf ihn. Sie nickten ihm alle zu. Ramiro grinste: „Unsere Lunita ist wieder da, das finde ich echt wunderbar. Die beste Skaterin ist hier, ich muss sagen, das gefällt mir.“ Er erntete einen kleinen Applaus. „Wir sehen uns nachher. Ich zeig Matteo noch alles.“ Ich wollte schon zur Bar rüber gehen, als Jim mir hinterher rief: „Er wartet auf dich!“ Ich konnte mir ein Lächeln nicht verkneifen. „Also das ist der gemütlichere Bereich. Hier kannst du was trinken, Hausaufgaben machen oder einfach nur entspannen. Und hier hinten ist Bühne, wo das Open Music stattfindet. Als ich auf die Bühne zeigte, schaute ich genau Pedro ins Gesicht. Ich winkte ihm zu. Pedro tippte jemand auf die Schulter und deutete mit dem Kopf in meinen Richtung. Dann drehte sich Simon umdrehte und mich erblickte, drückte er seine Gitarre Nico in die Hand und kam auf mich zu. „Luna!“

Hey, ich hatte heute noch Zeit und Lust weiterzuschreiben. Hoffe es gefällt euch.

Seid ihr Team #Lutteo oder #Lumon/Simuna? Ich shippe Lutteo bis zum Gehtnichtmehr 😀

 

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3 Gedanken zu “Soy Luna – Story Kapitel 7

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