Soy Luna – Story Kapitel 4

*Matteo*

Die Tür des Fahrstuhls öffnete sich und ich schlängelte mich zwischen den ganzen Menschenmassen hindurch zur Rezeption. Sofort entdeckte ich Luna. Sie lehnte an einer Säule und tippte wie wild auf ihren Handy herum. Ich fuhr mir schnell mit der rechten Hand durch die Haare und schlenderte dann, betont lässig, zu ihr herüber. „Und bereit?“, fragte ich. Sie schaute auf und ein Lächeln lag ihr auf den Lippen. „Bereit.“ Ich schnappte mir ihre Hand und zog sie aus dem Hotel. Nachdem wir unsere Rollschuhe angezogen hatte, fuhren wir schweigsam nebeneinander her. Ich beobachtete sie unauffällig von der Seite. Ihre braunen Locken umrahmten ihr kleines niedliches Gesicht und ihre Augen glitzerten geheimnissvoll. Schade, dass ich sie nach dieser Reise nicht wieder sehen würde. Ich fand sie süß. Okay, echt mega süß. Sie hatte etwas besonderes an sich. „Hey, ich weiß wo wir hin können… Komm los!“, rief Luna und war schon losgesaust. Ich hatte Mühe hinterzukommen, sie war echt gut.

*Luna*

„Von wegen Meister. Tja Snob, ich glaube du musst akzeptieren, dass ich mindestens genauso gut bin wie du.“ Ich grinste ihn frech an. „Jaja. Wo sind wir?“, fragte er als er mich einholte. „Nach was siehts denn aus? Auf einem Skateplatz natürlich!“ Ich breitete meine Arme aus und grenzte den ganzen Platz ein. „Na dann zeig mal was du drauf hast, Lieferfee.“ Matteo ging ein paar Schritte rückwärts und deutete dabei mit der Hand auf den Platz. Ich atmete einmal ruckartig aus und nahm Anlauf. Ungefähr in der Mitte der Bahn drehte ich mich und sprang ab. In der Luft drehte ich mich, sodass ich wieder vorwärts aufkam. Diesen Sprung hatte mir Ambar gezeigt. Sie war eine der besten Skaterinnen des Roller´s. Matteo spitzte die Lippen und klatschte zwei-, dreimal kurz in die Hände. „Nicht schlecht. Ja gar nicht übel… aber jetzt komme ich.“ Er nahm Anlauf und machte einen Flik Flak und gleich danach noch eine Drehung in der Luft. Ich stieß die Luft aus. Wow, er war echt toll. Im Jam&Roller hätte er bestimmt massenhaft Fans. Vorallem weibliche Fans. „Und?“, fragte er und kam wieder auf mich zu. „Okay. Ja ich muss zugeben, du bist ziemlich gut“ Ich verdrehte dabei die Augen. Matteo lächelte ziemlich zufrieden und reichte mir die Hand. „Würden Sie, Señorita Luna, mir die Ehre erweisen mit mir zu skaten?“ – „Aber Gewiss doch, Señor Balsano.“ Ich knickste leicht und legte sanft meine Hand in seine. Als er meine Hand umschloss, kribbelte es auf meiner ganzen Haut. Was war los? Sonst war es auch nie so gewesen zwischen uns. Auch Matteo schien etwas zu spüren, denn er suchte meinen Blick und strich mir mit seiner freien Hand eine Locke aus dem Gesicht. Ich starrte ihn an. „Ich glaube,… wir ähm sollten mal loslegen oder?“, fragte ich unsicher. Er räusperte sich und zog mich hinter sich her zur Mitte des Platzes. Ich schaute ihn an und er nickte mir zu. Ok, dann mal los. Matteo drehte sich um und fuhr rückwärts los. Währenddessen griff er nach meinen Händen und holte mich zu ihm. Anschließend hob er mich hoch und wirbelte mich durch die Luft. Wir probierten alles aus und lachten jedesmal, wenn ich fast hinflog. Nach einiger Zeit spürte ich einen Tropfen auf meinem Arm. Ich blickte in den Himmel und dabei fielen mir noch mehr Regentropfen ins Gesicht. Und plötzlich ergoss sich der ganze Regen über uns. Wir standen einfach nur da und sahen uns in die Augen. Meine Hände auf seiner Brust und seine an meiner Taille.

Sorry, ist wieder nicht so lange. Aber wie gesagt: Schule!!!! Hoffe es gefällt euch trotzdem.

 

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